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Nachhaltigkeit steht bei 59 % der Produzenten an erster Stelle.

Facility Management

Studie von VDL GL Plastics in Zusammenarbeit mit BenchLab

VDL GL Plastics
Nachhaltigkeit steht bei 59 % der Produzenten an erster Stelle.

Benchmark-Studie

Dieser Artikel basiert auf der Umfrage: „Welche konkreten Maßnahmen werden in der Kunststoffindustrie ergriffen?“ Durchgeführt von BenchLab. Die Studie wurde zwischen 2020 und 2021 unter Produzenten in Europa mit mehr als 500 Mitarbeitenden durchgeführt. Inzwischen haben über 60 Entscheidungsträger an der Umfrage teilgenommen. Über 320 Entscheidungsträger wurden dem Netzwerk von VDL GL Plastics hinzugefügt und erhalten regelmäßig Studien-Updates. Alle Benchmark-Berichte wurden von den Spezialisten von VDL GL Plastics in persönlichen Terminen nachbesprochen.

Nachhaltiges Wirtschaften. Kreislaufwirtschaft. Smart Industry. Gerade für ein Kunststoff-Spritzgussunternehmen wie den Aussteller GL Plastics sind dies drängende Themen. Das gilt jedoch für viele Organisationen. Schließlich wurde im Rohstoffabkommen vereinbart, dass die Gesellschaft bis 2050 vollständig zirkulär sein soll und dass wir dafür sorgen, bis 2030 die Hälfte des Weges geschafft zu haben. Dass dies eine grundlegende Transition erfordert, steht fest. Aber wie gehen Organisationen das an?

Zusammenarbeit und Maßnahmen für eine Kreislaufwirtschaft in der Kunststoffindustrie

Nachhaltiges Wirtschaften. Kreislaufwirtschaft. Smart Industry. Gerade für ein Kunststoff-Spritzgussunternehmen wie den Aussteller GL Plastics sind dies drängende Themen. Das gilt jedoch für viele Organisationen. Schließlich wurde im Rohstoffabkommen vereinbart, dass die Gesellschaft bis 2050 vollständig zirkulär sein soll und dass wir dafür sorgen, bis 2030 die Hälfte des Weges geschafft zu haben. Dass dies eine grundlegende Transition erfordert, steht fest. Aber wie gehen Organisationen das an?

Laut Emmo Meijer, Galionsfigur der Top Sector Chemicals, müssen wir, wenn die Industrie wirklich zirkulär werden will, prüfen, wie Produkte der chemischen Industrie, etwa Kunststoffe, recycelt werden können. In diesem Zusammenhang argumentiert Meijer, dass eine branchenweite Zusammenarbeit notwendig ist, um die Ziele zu erreichen. Diese interessante These veranlasste GL Plastics, in Zusammenarbeit mit dem kommerziellen Marktforschungsunternehmen BenchLab eine Benchmark-Studie aufzusetzen. Die Umfrage wurde unter homogenen Befragten durchgeführt und gibt Aufschluss über die Frage, welche konkreten Maßnahmen die Branche ergreifen kann, um (gemeinsam) nachhaltig zu produzieren.

Gemeinsam an Nachhaltigkeit arbeiten

Dass Zusammenarbeit notwendig ist, um die Kette nachhaltiger zu machen, zeigt auch die Tatsache, dass 70 % der Befragten angaben, dass ihre Produkte häufig teilweise aus Halbfabrikaten externer Parteien bestanden. 60 % geben an, dass der Nachhaltigkeitsaspekt so weit wie möglich auf die Lieferanten verlagert wird. GL Plastics kann diesen Trend als Produzent technischer Kunststoff-Halbfabrikate ebenfalls bestätigen und steht damit nicht allein. 67 % geben beispielsweise an, in dieser Hinsicht eine Zunahme zu verzeichnen.

Der Anfang scheint gemacht

Betrachtet man das Ergebnis der Benchmark-Studie, zeigt sich, dass die Türen zur Zusammenarbeit im Bereich Nachhaltigkeit tatsächlich offen stehen, denn viele Organisationen haben das Thema ganz oben auf der Agenda. Nicht weniger als 86 % geben an, in die Nachhaltigkeit der eigenen Prozesse investieren zu wollen. Nachhaltigkeit ist den Organisationen wichtig, wie die Durchschnittsnote von 7,3 zeigt. Die ersten Schritte werden also unternommen. 40 % erklärten, sich in einer Transformation zu befinden, um so nachhaltig wie möglich zu produzieren. Bei 27 % ist dies jedoch nur bei neuen Produkten oder Projekten möglich. Wenn allerdings neues Geschäft aufgebaut wird, hat Nachhaltigkeit für 59 % oberste Priorität.

Schnelle Lösung: Abfallproduktion reduzieren

Dennoch wird der Nachhaltigkeitsaspekt bei den wichtigsten Kriterien für Einkauf und Produktion von Halbfabrikaten zur Seite gedrängt. Qualität, Liefertreue und Kosten bilden die Top drei, gefolgt von der Nachhaltigkeit auf Platz vier. Vorerst scheint der wichtigste Kampf gewonnen werden zu können, indem Fehler im Produktionsprozess angegangen werden. In 59 % der Fälle ist dies der Grund, warum (Halb-)Fabrikate aussortiert werden. Die Organisationen sind sich dessen bewusst, und 93 % setzen sich für die Reduzierung der Abfallproduktion ein.

GL Plastics erkennt sich darin wieder. Einer der Schwerpunkte im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) ist die Materialreduzierung. Dies wird unter anderem realisiert, indem Rohstoffe bei Produktionsabfällen aufgefangen und zusammen mit Neumaterial wiederverwendet werden.

Die Zukunft

Was genau die Zukunft bringt, weiß niemand. Studien zeigen jedoch, dass die Nutzung von Gummi- und Kunststoffprodukten in den kommenden Jahren weiter steigen wird. Neben der Nutzung erneuerbaren Stroms, dem Umstieg auf grüne Kohlenwasserstoffe und dem Abschied von fossilen Rohstoffen sollten daher das Recycling von Kunststoffen und der Ersatz von Erdöl durch biobasierte Rohstoffe im Produktionsprozess unbedingt in Betracht gezogen werden.

Die Benchmark-Studie zeigt, dass inzwischen 63 % der teilnehmenden Befragten angeben, dass ihre Produkte recycelbar sind. Biobasierte Kunststoffe und biologisch abbaubare Produkte hinken mit knapp 10 % bzw. 2,2 % noch hinterher. Das kann sich in Zukunft ändern. GL Plastics versucht, Produkte aus Recyclingströmen zu realisieren und mittels intelligenter Designs Produkte aus Biokunststoffen zu entwickeln. Das Spritzgießen könnte in Zukunft mehr Unterstützung erhalten. Schließlich gibt die Mehrheit der Befragten an, dass die Digitalisierung und die Entwicklungen im Bereich Industrie 4.0 durchaus dabei helfen können, die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

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