Aus unserer laufenden Benchmark-Umfrage geht hervor, dass 83% der Finanzdirektoren und -manager von Gesundheitseinrichtungen in den Niederlanden erwarten, dass es in den kommenden Jahren zu erheblichen Veränderungen im Versorgungsangebot kommen wird, und zwar infolge der geschlossenen Gesundheitsvereinbarungen, die darauf abzielen, die Zugänglichkeit und Bezahlbarkeit des niederländischen Gesundheitssystems zu sichern.
Erheblicher Einfluss auf Planung und Steuerung
Auch wenn dies an sich nicht überraschend ist, zeigen die Gespräche im Anschluss an die Benchmark-Umfrage, dass diese Veränderungen erhebliche Auswirkungen auf Planung und Steuerung innerhalb der Organisationen haben werden. Mehr als 60% der Befragten geben an, dass die Verbindung zwischen der angestrebten Versorgungsproduktion, den erforderlichen Kapazitäten und Personalbesetzungen sowie den damit verbundenen Kosten und Erlösen noch unzureichend ist. Dennoch geben 81% von ihnen an, dass diese Verbindung innerhalb der nächsten 5 Jahre vollständig hergestellt sein muss.
Eine entscheidende Rolle
Das ist eine große Herausforderung. Die gute Nachricht ist, dass der integrierten Budgetierung und Steuerung, ob mit oder ohne Rolling Forecast, viel Aufmerksamkeit gewidmet wird. Dies erfordert jedoch Einsatz nicht nur von der Finanzabteilung, sondern auch vom Vorstand, dem Linienmanagement, der Ärzteschaft, dem Pflegepersonal und dem Kapazitätsmanagement. Jede dieser Parteien spielt eine entscheidende Rolle dabei, eine wirksame Planung und Steuerung zu erreichen, um die notwendigen Veränderungen im Versorgungsangebot gut zu bewältigen.
Fizi-Treffen am 16. April
In der kommenden Zeit setzen wir den Dialog fort. Zunächst am 16. April mit Finanzfachleuten aus dem Gesundheitswesen beim Fizi-Treffen zum Thema integrierte Budgetierung im Gesundheitswesen. Am 23. Mai widmen wir uns speziell der Frage der normativen Personalbesetzung. Weitere Informationen folgen später.




