Warum Mitgliederbefragungen oft enttäuschen
Das Muster ist bekannt: Der Verband versendet eine Umfrage, ein kleiner Teil der Mitglieder füllt sie aus, und Monate später erscheint ein Gesamtbericht, der vor allem im Vorstand zirkuliert. Die Mitglieder, die teilgenommen haben, hören kaum noch etwas davon, und bei der nächsten Erhebung ist der Rücklauf noch niedriger. Nicht weil die Mitglieder nicht engagiert sind, sondern weil das Ausfüllen ihnen nichts bringt.
Die Frage, die sich jedes Mitglied stellt, ist einfach: Was habe ich davon? Solange die ehrliche Antwort lautet, dass vor allem der Vorstand etwas davon hat, bleibt der Rücklauf auf einem enttäuschenden Niveau, und die Befragung sagt immer weniger über die Basis aus.
Was gute Software für Mitgliederbefragungen können muss
Die Grundlagen müssen selbstverständlich stimmen: ein ansprechender Fragebogen, der auf jedem Gerät funktioniert, im Corporate Design Ihres Verbands, mit einer klaren Einladung per E-Mail. Der Unterschied liegt jedoch darin, was nach dem Ausfüllen passiert. Kann die Software jedem Mitglied eine persönliche Rückmeldung geben? Kann diese Rückmeldung die eigenen Antworten mit dem Durchschnitt der anderen Mitglieder vergleichen, zum Beispiel Mitglieder derselben Größe oder aus derselben Region?
Achten Sie auch auf Wiederholbarkeit. Eine Mitgliederbefragung wird erst dann richtig wertvoll, wenn sie jährlich wiederkehrt und Trends zeigt. Software, die bei jeder Ausgabe erneut Handarbeit erfordert, hält das nicht durch. Und weil es um Mitgliederdaten geht: Prüfen Sie, wo die Daten gespeichert werden und ob der Anbieter die DSGVO einhält.
Das Geheimnis: Geben Sie jedem Mitglied etwas zurück
Die Verbände mit dem höchsten Rücklauf drehen die Logik um. Die Befragung ist nicht für den Vorstand da, sie ist ein Mitgliedervorteil. Jedes Mitglied, das teilnimmt, erhält direkt einen persönlichen Benchmark-Bericht: So steht Ihr Unternehmen bei Umsatz pro Mitarbeiter, Tarifen, Personalfluktuation oder welchem Thema auch immer da, verglichen mit anderen Unternehmen der Branche. Diesen Bericht können Mitglieder nirgendwo anders bekommen, denn niemand sonst hat die Zahlen genau dieser Gruppe.
Damit ändert sich auch die Einladung. Nicht mehr: Helfen Sie uns mit zehn Minuten Ihrer Zeit. Sondern: Vergleichen Sie Ihr Unternehmen mit der Branche und erhalten Sie direkt Ihren persönlichen Bericht. Verbände, die diesen Wandel vollziehen, sehen den Rücklauf strukturell steigen und bekommen Mitglieder, die die nächste Befragung aktiv erwarten.
Von der einzelnen Befragung zur jährlichen Benchmark
Eine einzelne Erhebung ist ein Foto, eine jährliche Benchmark ist ein Film. Ab der zweiten Ausgabe sieht jedes Mitglied nicht nur, wie es im Vergleich zur Branche steht, sondern auch, ob es selbst vorankommt. Für den Verband entsteht ein einzigartiger Datensatz über die Entwicklung der Branche, und das ist Material für Mitgliederveranstaltungen, Lobbyarbeit und Presse.
Praktisch bedeutet das: Wählen Sie Themen, die über Jahre tragen, halten Sie die Kernfragen jedes Jahr gleich, damit Trends sichtbar bleiben, und reservieren Sie Raum für einen aktuellen Themenblock pro Ausgabe. So wird die Benchmark zu einem festen Punkt im Verbandskalender und zu einer konkreten Antwort auf die Frage, warum die Mitgliedschaft ihren Beitrag wert ist.
Was kostet das?
Eine Mitgliederbefragung vollständig an ein Forschungsunternehmen auszulagern kostet schnell mehrere tausend Euro pro Ausgabe, und dann erhält in der Regel nur der Vorstand einen Bericht. Mit Benchmark-Software wie BenchLab regeln Sie es strukturell anders: ab €99 pro Monat, inklusive persönlicher Berichte für alle teilnehmenden Mitglieder im Corporate Design Ihres Verbands.
Nutzt Ihr Verband bereits ein Umfragepaket, müssen Sie davon nicht abrücken: BenchLab lässt sich mit allen großen Umfrageplattformen verbinden und übernimmt die Benchmark und die persönlichen Mitgliederberichte zusätzlich zu Ihrer aktuellen Umgebung. Und möchten Sie die Befragung lieber komplett aus der Hand geben, können Sie ein Forschungsunternehmen beauftragen, das mit BenchLab arbeitet. So bestimmen Sie selbst, wo die Grenze zwischen Selbermachen und Machenlassen liegt.
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