Was ist Benchmark-Forschung?

Wissen

Eine klare Antwort auf die häufigste Frage in unserem Fachgebiet, mit Beispielen aus echten Studien.

Was ist Benchmark-Forschung?

Die Definition

Benchmark-Forschung ist Forschung, bei der jeder Teilnehmer die eigenen Antworten mit denen ähnlicher Organisationen vergleichen kann. Wo klassische Marktforschung einen einzigen Gesamtbericht für den Auftraggeber liefert, erhält bei der Benchmark-Forschung jeder Befragte einen persönlichen Bericht: Hier steht Ihre Organisation, und so schneidet sie im Vergleich zu Ihrem Markt ab.

Dieser Unterschied klingt klein, verändert aber alles. Die Daten bleiben nicht mehr in einem Bericht, den nur der Auftraggeber liest. Jeder Teilnehmer erhält etwas Wertvolles zurück, und genau deshalb funktioniert Benchmark-Forschung so gut.

So funktioniert es in der Praxis

Ein Teilnehmer füllt einen Fragebogen aus, meist in etwa zehn Minuten. Die Antworten werden mit denen der anderen Teilnehmer verglichen: dem Gruppendurchschnitt, den Vorreitern und den Nachzüglern. Direkt nach dem Ausfüllen wird ein persönlicher Benchmark-Bericht erstellt, im Corporate Design der Organisation, die die Studie durchführt.

Dieser Bericht bildet anschließend die Grundlage für ein Gespräch: Ein Spezialist bespricht die Ergebnisse mit dem Teilnehmer und gibt Empfehlungen. Eine einzige Studie verbindet Daten, Erkenntnis und Beziehung.

Warum Befragte teilnehmen

Die größte Herausforderung jeder Studie ist die Rücklaufquote. Menschen sind umfragemüde, insbesondere Entscheidungsträger. Benchmark-Forschung löst das, indem sie die Rollen umkehrt: Der Teilnehmer füllt nichts für den Forscher aus, sondern für sich selbst. Wer teilnimmt, sieht sofort, wo die eigene Organisation im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen steht.

Das erklärt, warum die Teilnahmebereitschaft bei Benchmark-Forschung strukturell höher ist und warum Teilnehmer auch ein Folgegespräch häufiger schätzen: Es liegt etwas Konkretes auf dem Tisch, über das man sprechen kann.

Was sie bringt

Gute Benchmark-Zahlen sind Gold wert, für die Teilnehmer und für die Organisation, die die Studie durchführt. Einige Beispiele aus Studien, die mit BenchLab durchgeführt wurden: 92% der Gesundheitseinrichtungen erwarten, irgendwann gehackt zu werden, aber nur die Hälfte testet das eigene Wiederherstellungsverfahren. 94% der Organisationen rechnen mit einem Cyberangriff. Und fast 60% der multinationalen Unternehmen halten ihr eigenes Zutrittskontrollsystem nicht für zukunftssicher.

Solche Zahlen öffnen Türen: Sie sind der Auslöser für Gespräche mit Teilnehmern, für Veröffentlichungen und für Sichtbarkeit als Wissensführer im Markt.

Der Unterschied zur Marktforschung

Marktforschung kartiert den Markt: Trends, Zielgruppen, Wettbewerber. Das Ergebnis ist ein kollektives Bild für den Auftraggeber. Benchmark-Forschung macht dieselben Daten individuell nutzbar: Jeder Teilnehmer kann sich an einer relevanten Gruppe spiegeln. Beides schließt sich nicht aus; Benchmark-Forschung ist oft die Form, die Forschung zusätzlich zu einem Beziehungsinstrument macht.

Für wen sie geeignet ist

Benchmark-Forschung passt zu Organisationen, die regelmäßig forschen und mehr daraus machen wollen: Forschungs- und Beratungsunternehmen, die ihren Kunden persönliche Berichte liefern möchten, IT- und Technologieunternehmen, die mit ihrer Zielgruppe ins Gespräch kommen wollen, und Branchenverbände, die ihren Mitgliedern zeigen möchten, wo sie stehen.

Möchten Sie erleben, wie es funktioniert?

Nehmen Sie an unserer eigenen Benchmark-Studie teil und erhalten Sie Ihren persönlichen Bericht, oder vereinbaren Sie eine Demo und sehen Sie, wie Sie dies für Ihre eigene Zielgruppe aufsetzen.