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Welche Faktoren bestimmen, wie man möglichst effizient und erfolgreich innoviert?

Beratung

Benchmark zur Effizienz der Produktinnovation

Pezy Group
Welche Faktoren bestimmen, wie man möglichst effizient und erfolgreich innoviert?

Benchmark-Studie

Dieser Artikel wurde auf Grundlage der Studie "Effizient und erfolgreich innovieren" verfasst, durchgeführt von BenchLab. Die Umfrage wurde zwischen 2020 und 2022 unter Herstellern in Europa mit mehr als 500 Mitarbeitenden durchgeführt. Inzwischen haben über 80 Entscheidungsträger an der Umfrage teilgenommen. Über 240 Entscheidungsträger wurden dem Netzwerk der Pezy Group hinzugefügt und erhalten regelmäßige Updates zur Umfrage. Alle Benchmark-Berichte wurden von Spezialisten der Pezy Group in Terminen nachbereitet.

Produktinnovation erfordert Geschwindigkeit. 56% sagen, dass die Time-to-Market entscheidend ist. Aber 52% werden durch Entscheidungen des eigenen Managements ausgebremst. 64% scheitern an der Marktvalidierung. 58% haben keinen Plan für den Übergang zur Kreislaufwirtschaft. Das Problem liegt nicht in der F&E. Es liegt in der Kluft zwischen Strategie und Umsetzung.

Chancen und Engpässe für Organisationen untersuchen

Organisationen, die eigene Produkte entwickeln, innovieren immer stärker. Obwohl unter anderem durch den Aufstieg schneller Scale-ups und sich verändernde Kundenbedürfnisse Druck entsteht, sieht die Pezy Group für diese Organisationen zahlreiche Chancen in der Produktinnovation.

Um besser zu verstehen, welche Faktoren entscheidend dafür sind, möglichst effizient und erfolgreich zu innovieren, haben wir im Herbst 2020 in Zusammenarbeit mit BenchLab eine Benchmark-Studie gestartet.

Auf Grundlage dieser Studie haben wir einige interessante Erkenntnisse gewonnen, etwa dazu, wo die Engpässe im Bereich der Produktinnovation liegen. In diesem Blog erläutern wir einige Ergebnisse, die auch in Ihrer Organisation zu erfolgreicher Innovation beitragen können.

Bedarf an immer schnellerer Produktinnovation und Bremswirkung durch das Management

Zunächst zeigte diese Umfrage, dass die Zeit, bis innovierte Produkte auf den Markt kommen (die sogenannte Time-to-Market), als große Herausforderung für die nächsten drei Jahre gesehen wird. Mehr als die Hälfte aller Befragten (56%) gab an, dass schnelleres Innovieren immer wichtiger wird. Organisationen würden Produkte lieber gestern als heute auf dem Markt sehen. Ursprünglich als kurzlebiger Trend betrachtet, scheint die immer schnellere Entwicklung neuer Produkte inzwischen als Anforderung in den Produktinnovationsprozess aufgenommen zu sein.

Organisationen nicht vorbereitet auf den Kreislaufplan der Regierung für 2030

Das Programm "Netherlands Circular 2050" beschreibt die Vision der Regierung für die Kreislaufwirtschaft. Ziel ist es, spätestens 2050 eine vollständig zirkuläre Wirtschaft zu erreichen. Für 2030 will das Kabinett ein (Zwischen-)Ziel von 50% weniger Verbrauch primärer Rohstoffe (mineralisch, fossil und Metalle) verwirklichen.

Die Umfrageergebnisse zeigen, dass 58% der Befragten noch nicht so weit sind. Organisationen halten Nachhaltigkeit zwar für wichtig, geben aber an, zu wenig über das Ziel der Regierung und dessen Bedeutung für die eigene Organisation zu wissen. Die Befragten geben zudem an, dass es oft noch weit weg erscheint und noch keine Priorität hat. Um Vorreiter und Innovator im Bereich der zirkulären Produktentwicklung zu sein, ist es daher ratsam, als Organisation schon jetzt in Zirkularität zu investieren, um auf die Pläne für 2030 und 2050 gut vorbereitet zu sein

Marktvalidierung bietet Chance zur Verbesserung der Produktinnovation

Zu testen, ob ein Produkt am Markt einen Wert hat, wird auch als Marktvalidierung bezeichnet. Dabei wird herausgefunden, ob der Markt bereit ist, das innovierte Produkt zu kaufen. Das kann für viele Organisationen eine Herausforderung sein, wie die Umfrageergebnisse zeigen. Fast zwei Drittel der Befragten (64%) gaben an, dass dies ein Punkt ist, an dem sich Verbesserungen erzielen lassen. Eine bessere Zusammenarbeit zwischen Vertrieb, Marketing und Innovatoren kann dafür sorgen, dass Produktinnovationen früher am Markt getestet werden können. Dafür gibt es verschiedene Methoden und Techniken, die von etlichen Organisationen noch nicht ausreichend eingesetzt werden.

Die Umfrageergebnisse zeigen außerdem, dass nur ein sehr kleiner Teil (4%) der Befragten angab, dass die verfügbare Produktionskapazität eine Herausforderung für die Produktinnovation darstellt. Daraus lässt sich schließen, dass die Produktionskapazität für die große Mehrheit der Befragten (96%) derzeit nicht als Hindernis gesehen wird. Für diese Organisationen ist es sinnvoll, sich stärker auf den Markt zu konzentrieren als auf Produktionstechniken.

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